Familienaufstellung & Organisationsaufstellung: Klarheit für Systeme, die wachsen wollen
- Sophie Lühr Familienaufstellung

- 4. Mai
- 2 Min. Lesezeit

In meiner Praxis erlebe ich immer wieder, wie kraftvoll Aufstellungsarbeit sein kann – sowohl im privaten als auch im beruflichen Kontext. Während viele Menschen die Familienaufstellung bereits kennen, rückt ein weiteres Feld zunehmend in den Fokus: die Organisationsaufstellung. Beide Methoden folgen ähnlichen Prinzipien – und doch eröffnen sie ganz unterschiedliche Räume für Erkenntnis, Entwicklung und nachhaltige Veränderung.
Was ist eine Familienaufstellung?
Die Familienaufstellung ist eine tiefgehende Methode, um verborgene Dynamiken innerhalb eines Familiensystems sichtbar zu machen. Oft wirken unbewusste Verstrickungen über Generationen hinweg – sie zeigen sich in Beziehungen, Entscheidungen oder wiederkehrenden Herausforderungen.
Durch das Aufstellen von Stellvertretern entsteht ein lebendiges Bild des Systems. Dinge, die zuvor diffus oder schwer greifbar waren, werden plötzlich klar spürbar. Das ermöglicht neue Perspektiven und oft auch überraschende Lösungswege.
Organisationsaufstellung – wenn Unternehmen in Bewegung kommen
Was viele nicht wissen: Diese Form der Arbeit wird seit Jahren auch erfolgreich in Unternehmen eingesetzt. Immer häufiger buchen sich Firmen, Teams und Organisationen in meine Praxis ein, um ihre Themen aufzustellen.
Dabei geht es zum Beispiel um:
Konflikte im Team
Kommunikationsprobleme
Wachstumsblockaden
unklare Rollenverteilungen
strategische Fragen
Produktentwicklung und Kundenwahrnehmung
Wie läuft eine Organisationsaufstellung ab?
Für diese Arbeit lade ich erfahrene Stellvertreterinnen und Stellvertreter ein. Das Besondere dabei:Sie erhalten keine Vorabinformationen über die Situation oder die Personen, die sie repräsentieren.
Und genau darin liegt die Kraft.
Die Stellvertreter gehen in Resonanz mit den Rollen, in die sie gestellt werden – sei es ein Teammitglied, eine Führungskraft, ein Produkt oder sogar eine Zielgruppe. Schritt für Schritt entsteht so ein klares, oft überraschend präzises Bild der aktuellen Situation.
In der Regel arbeiten wir in 2–3 Aufstellungsrunden. Durch gezielte Veränderungen der Positionen und Beziehungen im Raum wird sichtbar:
Wo Spannungen entstehen
Was fehlt oder im Ungleichgewicht ist
Welche Struktur mehr Klarheit und Entlastung bringt
Wie ein Team wieder in seine Kraft kommt
Wie ein Produkt vom Markt wahrgenommen wird
Diese Form der phänomenologischen Aufstellungsarbeit hat sich über viele Jahre hinweg bewährt und wird vielseitig genutzt – von kleinen Teams bis hin zu größeren Organisationen.
Warum wirkt diese Methode so tief?
Weil sie nicht nur auf der kognitiven Ebene arbeitet, sondern den gesamten Raum einbezieht – Wahrnehmung, Körpergefühl und intuitive Erkenntnis.
Oft zeigen sich Lösungen nicht durch Analyse, sondern durch Erleben.
Und genau das macht den Unterschied.
Einladung zur Organisationsaufstellung am 11.05.
Am 11. Mai findet am Abend eine Organisationsaufstellung in meiner Praxis statt.
Für diesen Termin suche ich insgesamt 20 erfahrene Stellvertreterinnen und Stellvertreter, die bereit sind:
sich achtsam und offen in Rollen einzufühlen
eigene Themen für diesen Zeitraum bewusst zurückzustellen
dem größeren Ganzen zu dienen und ein klares Bild entstehen zu lassen
Wenn du Erfahrung mit Aufstellungsarbeit hast und dich angesprochen fühlst, freue ich mich sehr, wenn du dich bei mir meldest.
Interesse?
Dann schreibe mir gerne direkt – ich sende dir alle weiteren Informationen zu Ablauf, Rahmen und Teilnahme.
Ich freue mich auf einen intensiven, erkenntnisreichen Abend mit dir.



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