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Systemische Weiterbildung: Was ist, wenn ich im 1. Modul merke: Es ist mir zu viel – ich bin noch nicht so weit?

  • familienaufstellun6
  • vor 2 Stunden
  • 2 Min. Lesezeit

Das kann vorkommen, und ich gehe mit der systemischen Bewegung, warum in den Widerstand gehen? Bespreche dich mit mir.

Denn genau diese Ehrlichkeit ist mir in meiner Arbeit am wichtigsten.


Wenn innere Arbeit plötzlich zu nah kommt

Familienaufstellung und systemische Arbeit sind keine oberflächlichen Methoden.Sie berühren oft genau die Ebenen, die wir lange geschützt haben.

Manchmal merkt man erst im Erleben:

Oh. Das geht tiefer, als ich dachte.

Und das ist nichts, wofür man sich schämen müsste. Im Gegenteil – es ist ein Zeichen von hoher Wahrnehmung und Selbstverantwortung.


Achte auf deine innere Bewegung

Viele meiner Teilnehmer:innen sind sehr empathisch, feingeistig, offen. Genau diese Menschen sind oft wie gemacht für diese Arbeit –aber nicht immer ist es der richtige Zeitpunkt.

Überforderung bedeutet nicht, dass du hier falsch bist

Überforderung bedeutet oft nur:

Dein System braucht noch etwas Zeit.

Keine Knebelverträge. Keine Strafen. Kein Druck.

Ich arbeite bewusst nicht mit:

  • Knebelverträgen

  • Strafzahlungen

  • „Du musst jetzt da durch“-Mentalität


Warum? Weil diese Arbeit freiwillig, selbstbestimmt und in Sicherheit geschehen muss.

Alles andere widerspricht dem, wofür ich stehe. Ich würde es auch direkt ansprechen, wenn ich sehe, dass dich die Gruppe überfordert.


Was passiert konkret, wenn du im 1. Modul merkst: Es ist mir zu viel?

Dann passiert Folgendes – ganz transparent:

  • Wir sprechen offen miteinander

  • Du darfst ehrlich sagen: „Ich bin noch nicht so weit.“

  • Du zahlst nur das 1. Modul anteilig – 350,00 €

  • Es gibt keine weiteren Verpflichtungen

  • Wir schauen gemeinsam, wann der richtige Zeitpunkt für dich sein kann

Kein Drama.Keine Rechtfertigung.Kein schlechtes Gewissen. Wir bleiben im Kontakt.


Warum mir diese Regelung so wichtig ist

Weil ich weiß, wie sich innere Überforderung anfühlt.Und weil ich weiß, wie verletzend es sein kann, wenn man dann auch noch finanziell oder emotional unter Druck gerät.

Diese Weiterbildung soll:

  • stärken

  • öffnen

  • klären

Nicht lähmen.


Du darfst gehen – um später wiederzukommen

Manche Menschen brauchen:

  • mehr Stabilität im Alltag

  • mehr innere Ressourcen

  • oder einfach Abstand, um das Erlebte zu integrieren

Und manchmal ist es genau dieser achtsame Rückzug, der später den Weg wirklich frei macht.

Ich sehe Aussteigen nicht als Scheitern –sondern als kluge Selbstregulation.


Diese Arbeit ist für Empathen gemacht – aber nicht auf Zwang

Ja, diese Arbeit ist wie geschaffen für:

  • empathische Menschen

  • feinfühlige Seelen

  • tiefe Wahrnehmer:innen

Aber Empathie braucht:

  • Sicherheit

  • Timing

  • und einen inneren „Ja“-Moment

Und der lässt sich nicht erzwingen.


Meine Haltung: Klarheit vor Durchhalten

Ich möchte, dass du:

  • dich sicher fühlst

  • dich gesehen fühlst

  • und weißt: Du darfst jederzeit ehrlich sein

Diese Weiterbildung ist kein Test.Sie ist ein Weg.Und Wege darf man unterbrechen, pausieren oder später weitergehen.


Wenn du unsicher bist – sprich mich an

Vielleicht stehst du gerade vor der Entscheidung.Vielleicht hast du Angst, „zu sensibel“ zu sein.Oder Sorge, dass du etwas beginnst, das dich überfordert.

Dann lass uns sprechen.Offen. Klar. Ohne Druck.

Denn die wichtigste Grundlage dieser Arbeit ist nicht Mut –sondern Selbstvertrauen 🤍

 
 
 

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